Hy in Berlin


Es hat eine Ewigkeit gedauert, aber mein Mikrofon ist noch einsatzbereit. Ich freue mich euch heute den 19. ffluidcast zu präsentieren. Ich hatte schon seit ein paar Wochen diesen Podcast geplant, aber durch meinen verrückten Pendler Zeitplan wurde immer wieder geschoben. Diese Woche aber habe ich mich endlich mit Hans Raffauf hingesetzt, wir sprachen über die Themen Startupcity Berlin, den weiblichen Zyklus und warum Party machen im Grunde essentiell für das Gründen eines Unternehmens ist. Lauschet sogleich.

Hans ist ein wahrer Tausendsassa in der Startupwelt und kennengelernt habe ich ihn schon im Dezember 2009, als er mit weiteren Mitstreitern das großartige Palomar5 Projekt auf die Beine stellte. Übrigens war mein Besuch auf dem Abschlußevent in Berlin damals der Startpunkt für meine Selbständigkeit und irgendwie auch der Anfang meiner Liebe für diese Stadt. Außerdem hat er zusammen mit seiner Lebensgefährtin Ida Tin die biowink GmbH gegründet, hinter der die App Clue steht, die den Umgang von Frauen mit ihrer Menstruation revolutionieren will. 

Foto: fb.me/hyberlin

Und dann hat Hans zusammen mit Aydogan Ali im letzten Jahr Hy! Berlin ins Leben gerufen. Eine Mischung aus Startup Event, Festival und Startup Pitch. Sehr hochkarätig besetzt und ausgeschrieben mit einem Preisgeld von 30.000 € in Bar und Services im Wert von ca. 100.000 €. Die nächste Veranstaltung exakt dieses Wochenende statt, leider sind schon alle Tickets vergeben. Aber ihr wäret ja nicht ffluid Leser, wenn ihr nicht ein Ticket gewinnen könntet. Mehr dazu unten und hier schon einmal vielen lieben Dank Hans das du dieses Zusatzticket locker machst.

Zu der Gründungsgeschichte von Hy! meint Hans das Berlin zwar eine ganze Menge an Events zu bieten hat, ihm zwei Dinge aber immer noch fehlten. Zum einen der bessere Zugang zu Kapital und zum anderen noch mehr internationale Kontakte. Insbesondere zum Silicon Valley in den Staaten. Berlin ist mit der Dichte an Startups sicher führend in Deutschland, aber es fehlt an Brücken die der Welt die vielen wunderbaren Ideen näher bringen und auch andersherum.

Er bot auch einen kleinen Blick hinter die Kulissen der Bewerbungsphase des Startup Pitches von Hy!, über 300 Startup hätten sich beworben, aus denn nur 5 ausgewählt werden können um an der Verlosung teilzunehmen. Auch über den Einstieg von Axel Springer sagt Hans ein paar Sätze.

Die Tech-Themen und Startup Themen haben ein ganz tiefen sozialen Aspekt. Unsere Lebensweise wandelt sich, wird digitalisiert. Aber das alles kommt noch so nerdig rüber. Eins unserer Ziele ist diesen technischen, nerdigen Themen mehr Reichweite zu geben.

Hansisnow, hy! Berlin

So diskutierten wir auch über die Frage warum man sich überhaupt für Berlin entscheiden soll. Wir fragten uns auch ob der Startup Hype um die Stadt, den man als Nicht Berliner dann doch schon öfter wahrnimmt, überhaupt gut ist? Und das ist die perfekte Überleitung zum angekündigten Gewinnspiel, denn Folgendes wollen Hans und ich von euch wissen:

Ihr könnt ein Ticket für das Hyvent am Sonntag gewinnen. Kommentiert einfach unter diesem Posting mit eurer Ausführung zu folgender Frage: „Was nervt dich eigentlich so am Startup Hype um Berlin?“ Mit etwas Glück kriegst du die Chance am Sonntag den Reality Check zu machen.

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1 Comment

  • Daniel Kruse
    1. Juni 2013 at 14:26  - Reply

    Nun also offiziell „was nervt am Hype“: DAS GESCHWURBEL, DIE ABHÄNGIGKEIT VON VC, DIE NABELSCHAU, KOKS & TISCHTENNIS!

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