Recruiting Generation Y

Heute hatte ich die Ehre auf der Social Media Recruiting Conference in Wien einen Vortrag zu einem Thema zu halten, dass für mich eine besondere Herzensangelegenheit ist. Der Generationswechsel, der Umgang mit Technologie und Social Media und die damit verbundenen Veränderungen für den Arbeitsplatz der Zukunft beschäftigen mich seid der Initiative DNAdigital 2008. Ich erinnere mich noch gut an unseren Besuch auf dem IT Gipfel vor drei Jahren. Klar war also auch, dass ich mich in Sachen Social Media Recruiting weiter mit dem Thema beschäftigen wollte.

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Dazu habe ich 2010 mit beginners-mind.de angefangen und mit knapp 20 Vertreter der Generation Y Videointerviews gemacht. Hiermit Danke ich speziell Christian (@crieger), David (@rahnaward) Kathrin, Taalke (@talinee) und Timo (@theuer) für eure Beiträge, die ich heute zeigen durfte.

Die Begriffe Generation Y, Millenials oder Digital Native bringen natürlich Diskussionen mit sich. Aber bevor wir uns zu sehr darüber unterhalten ab welchem Geburtsjahr und mit welchen technischen Mitteln ausgestattet eine ganze Generation zu kategorisieren sei, sollten wir das Kernthema nicht aus den Augen verlieren. Das ist in meinen Augen die Notwendigkeit den Wertewandel dieser Generation auf der einen Seite und einer offensichtlichen Inkompatibilität mit dem Arbeitsplatz von heute auf der anderen Seite zu vereinbaren.

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Die heutigen Bewerber interessieren sich immer mehr für die Gesichter hinter der Stellenbeschreibung. Fragen die auftauchen sind „Mit wem werde ich arbeiten?“ „Wie ist das Team drauf?“ und „Welche Stimmung herrscht an meinem zukünftigen Arbeitsplatz?“. Und der Kontakt zum Unternehmen soll möglichst schnell und direkt erfolgen. Die Lösung dazu ist eine authentische und passende Darstellung mit einer Facebook Recruiting Seite, guten Recruiting Videos und in erster Linie der eigenen Auftritt als Vertreter des eigenen Unternehmens in den Social Media. Die Betonung dabei liegt auf authentisch!

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Was den Bewerbungsprozess über so manche Konzernseite angeht, könnte die eine oder andere Frage zu Usability und Schnelligkeit von Vertretern der Generation Y durchaus erhellend sein.

Ich bin ja ein großer Verfechter der Trennung von der Entkoppelung von Arbeit und Zeit. Letztlich geht es darum die Flexibilität bei den Führungskräften zu erhöhen. Denn was hat die Zeit die man für etwas braucht mit dem Ergebnis zu tun? Wer heute z.B. als Webentwickler in die Berufswelt hineinwächst, dem mag es geradezu bizarr erscheinen täglich nur zu bestimmten Tageszeiten in ein Büro zu gehen. Wohlmöglich genau dann, wenn die Peergroups und Lead-Developer mit denen man auf der anderen Seite des Globus verbunden ist gerade schlafen. Ich kenne genug solcher Beispiele und denke man sollte einfach mehr loslassen und anerkennen das das althergebrachte 9to5-Arbeitszeit-Modell veraltet ist.

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Anbei folgt meine Präsentation inklusive der Videointerviews. Bei den Links zu den Studien möchte ich mich hiermit bei Christoph für seine Postings auf recruitinggenerationy.com bedanken. (Link zu der Studie der Sinus Akademie „Wie ticken Jugendliche“ und der BCG Studie the „Millenial Consumer“

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