Studie zu den Agenturen der Zukunft ist da (Podcast)

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„Reise“ Blackout von Dirk Bathen (mentalreserven.de)

Zu Nikolaus war es soweit, Jörg Jelden veröffentlichte sein crowdgestormtes Projekt „Agenturen der Zukunft“. Eine Studie die unter anderem der Frage „Warum es Agenturen so schwer fällt, sich neu zu erfinden und was passiert, wenn nichts passiert“ nachgeht. Natürlich ist dies eng verknüpft mit dem Modell fluiden Arbeitens das ich vertrete. An dem Ideenwettbewerb auf jovoto hatte ich seinerzeit ja auch einen Teil zu dem Think Tank beigetragen.

Heute habe ich Jörg Jelden zu seinem Großprojekt befragt und einen Podcast daraus gezaubert. Schaut euch auf agenturenderzukunft.de einmal um und ladet euch die Studie herunter. Schon sehr cool, das es vor euch bis heute bereits über 1.000 interessierte Menschen taten, das Thema kommt an!

„Bündnisse“ Blackout von Dirk Bathen (mentalreserven.de)

Natürlich freue ich mich über ein wenig Diskussion zum Thema unter diesem Posting. Jörg und ich sprachen über die Frage ob die klassischen Agenturmodelle denn noch überleben werden, ob denn überhaupt die Kunden bereit sind für neue Agenturmodelle und was sich Jörg ganz persönlich für die Agenturen der Zukunft wünscht.

„Das Wort Agentur weckt bei Vielen das Image einer Unternehmensform, die darauf aus ist möglichst viel Geld zu verdienen, Leute zu verbrennen und viele andere negative Assoziationen. Das ist das eine von der emotionalen Ebene her, aber es gibt auch eine rationale Ebene die durchaus interessant ist. Nämlich das der Begriff Agentur eigentlich immer damit einhergeht, dass man einen Auftrag bekommt etwas umzusetzen. Das heißt, man hat vom Wort her den Auftrag etwas zu produzieren und zu machen. Aber gerade das was Agenturen umtreibt, ist ja eine immer stärker beraterische Leistung. Und diese beraterische Leistung fällt Agenturen unheimlich schwer auch zu verkaufen. Deshalb ist man in einer Produktions- und Umsetzungsrolle gefangen, deshalb ist das Wort Agentur auch Teil des Problems.“

Jörg Jelden, Minute 10:19

 P.S. Vielen Dank auch Dirk Bathen, dessen Blackouts ich hier ins Posting nehmen durfte.

 

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