Wir brauchen starke Social Trademarks

Zeichner: http://sedatoezgen.blogspot.com/ Copyright: Ibrahim Evsan

Die letzten Wochen waren voller wunderbarer Impulse auf der Social Media Recruiting Conference in Zürich und in Wien. In einer kurzen Pause vorletzte Woche in Wien, war ich im Gespräch mit Ibrahim Evsan, seines Zeichens Serial Entrepreneur (Sevenload, fliplife) und Experte in Sachen Digital Media. Zum Glück lag eine Kamera auf dem Tisch, die ich kurzerhand nutzte um das Gespräch für euch festzuhalten.

Thema waren Social Trademarks, das Selbst Marketing durch Social Media und Blogs. Wir diskutierten ob diese Technologien uns nutzen oder ob wir die Technologien nutzen. Was die Vorteile sind die Ärmel hochzukrempeln und sich auf den Weg zu machen eine Social Trademark zu werden. Wie man das klugerweise angeht und was Authentizität im Netz ausmacht. Aber wir besprachen auch Themen wie Digitalstress und das man das Offline Leben nicht vergessen darf. Zum Schluss wagt Ibo sogar die Auflösung des Mythos des Ende der Welt laut Maya Kalender am 23.12. diesen Jahres:

Als Social Media Enthusiast und Multiblogger, bin ich nicht nur erpicht darauf so viele Menschen wie möglich selbst zum Bloggen zu begeistern, sondern natürlich auch Unternehmen, im Speziellen die Personalabteilung. Nach diesem Gespräch mit dir Ibo wurde mir aber wieder einmal klar, es geht um die Menschen und wenn diese die Vorteile erkennen die eine starke Social Trademark mit sich bringt, profitieren im Grunde alle davon. Aus Recruitingsicht macht es doppelt Sinn wenn Mitarbeiter von Unternehmen sich aktiv um den Aufbau einer eigenen Identität im Netz kümmern und die Unternehmen dieses auch fördern. Denn was interessiert den Bewerber denn am meisten? Richtig, die Menschen im Unternehmen!

Menschen werden nicht mehr einfach sagen: „Ich will bei diesem oder jenem Konzern arbeiten!“, sondern Menschen werden sagen: „Ich will mit diesem Kerl arbeiten, ich will mit dieser Person arbeiten oder ich will mit dieser Frau arbeiten!“

Ibrahim Evsan

Im Grunde ist diese Vorgehensweise auch die schlauere, ob nun der CEO mit einem eigenen Blog als Vorbild für eine moderne und offene form der Kommunikation vorangeht oder die Personalreferentin ihre Gedanken online reflektiert, ist diese Schritt getan kann dadurch auch das Verständnis für diese Medien bei den Kollegen steigen. Natürlich ist es auch für die eigene Karriere ein entscheidender Vorteil wenn man als Meinungsführer in Themenbereichen gilt für die man sich begeistert.

Was meint ihr? Überzeugt? Wo entstehen die nächsten Blogs? Lasst es mich wissen und bei Fragen nutzt gerne das Kommentarfeld unterhalb dieses Beitrags!

 

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