Panel „radical thinking“ auf der C’n’B 2012

Vor ein paar Wochen hatte ich die Möglichkeit auf dem Panel „radical thinking“ auf der Creativity and Business Convention 2012 eingeladen zu sein. Zusammen mit Daniel Hug (Direktor der ART COLOGNE), Katja Kullmann (Autorin von u.a. „Echtleben“), Prof. Dr. Heike Sperling (Professorin am Institut für Musik und Medien) und Christian Boros (Clustermanager CREATIVE.NRW) diskutierten wir darüber was es braucht um tatsächlich radikale Ansätze zu denken. Das Panel wurde von meinem geschätzten Kollegen im Geiste Jonathan Imme moderiert und von CREATIVE.NRW präsentiert.

„Meiner Meinung nach wird etwas sehr behäbig, wenn alle in eine einzige Richtung ziehen. Um radikal zu sein, muss man in andere Richtungen gehen. Besonders in den letzten fünf Jahren ist dies bei jungen Künstlern und Nachwuchs-Galerien zu beobachten. Es geht wieder in eine radikalere und konstruktivistische Richtung mit vielen abstrakten Formen.“

Daniel Hug, Direktor Art Cologne

„Die Aufforderung ‚Seid kreativ!‘ löst doch eher Angst aus. Der Duktus „Werde was du bist, dann können wir dich gebrauchen!“ überfordert. Das resultiert dann letzten Endes nur darin, dass sich meine Studenten auf Facebook eine Identität basteln, auf ihrem Blog die nächste und letzten Endes gar nicht mehr wissen, wo sie hingehören. Daher befürworte ich den Blick auf die Gemeinsamkeiten zu schärfen.“

Heike Sperling, Professorin am Institut für Musik und Medien

 „Ich glaube, dass sich vieles verändern wird und dass wir vieles verändern müssen, wenn wir über Arbeit reden. Gerade kreative Arbeit hat im Moment noch in Büros stattzufinden. Das ist nicht mehr aktuell.“

Jörn Hendrik Ast, Gründer ffluid

Vielen Dank an labkultur.tv für diesen Beitrag mit einigen wunderbaren O-Tönen aus der Runde, ich würde mich freuen die angerissenen Punkte weiter diskutieren zu können und sage herzlichen Dank an Anja und Mona vom CREATIVE.NRW für die Einladung!

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